Wissenswertes über das Parkett – Fischgrätparkett

Parkett wird schon seit hunderten von Jahren in alten Schlössern und Herrensitzen verwendet. Meist in repräsentativen Räumen und Sälen in denen man den gesellschaftlichen Status seinen hochrangigen Gästen demonstrieren wollte. Das Fischgrätparkett erlebt heute wieder  eine Renaissance. Das  Fischgrätmuster mit seiner zeitlosen Eleganz hat sich in unserer modernen Zeit wieder etabliert und ist wieder ein gern gewählter Bodenbelag in jeglicher Art von Häusern geworden.

Verlegefertiges Parkett aus feinster Eiche

Das Fischgrätparkett wurde und wird zum großen Teil noch als rohe und nur geschliffener Oberfläche ausgeliefert und verlegt. Der Bodenleger muss dann mühsam den Boden schleifen und mehrfach lackieren oder mehrfach den Fischgrät Parkettboden ölen. Der Aufwand und die Trocknungszeiten, beziehungsweise dann Wartezeiten bis der Boden begangen werden kann, sind immens. Geruchsbelästigungen durch die frischen Anstriche, sind natürlich auch nicht zu vermeiden.

Die Dielenschmiede bietet Ihnen mehr. Bei uns können Sie aus verschiedenen Strukturen und vielen Farben auswählen. Unsere Farbgebungen und Oberflächenbehandlungen sind gesundheitlich unbedenklich, riechen nicht und sind natürlich nach der Verlegung sofort begehbar.

Parkett – geölt | gewachst | gekalkt | geseift | gelaugt

Eine große Auswahl an farblichen Behandlungen bieten wir Ihnen in unserer Farbboutique an. Sollte mal nicht das passende für Ihren Geschmack dabei sein, scheuen Sie sich nicht uns zu kontaktieren, zusammen mit Ihnen werden wir Ihre individuelle Farbe finden.

Technische Daten | Parkett

Fischgrätparkett

AufbauMassivMehrschicht
Stärken16 + 20 mm16 + 20 mm
Breiten90 + 120 + 150 mm90 + 120 + 150 mm
Längen650 + 700 + 900 mm650 + 700 + 900 mm

Kleinformatiges Parkett

AufbauMassivMehrschicht
Stärken16 + 20 mm16 + 20 mm
Breiten90 + 120 + 150 mm90 + 120 + 150 mm
Längen400 - 2200 mm400 - 2200 mm

Ist Ihnen zu klein? Dann besuchen Sie doch mal seine großen Geschwister Landhausdielen und Schlossdielen

Aufbau, Verlegung und Tipps | Parkett

Aufbau und Verlegung des Parkett

Die Dielenschmiede produziert diesen edlen Bodenbelag in großformatigen Stäben und vorrangig  in massivem Eichenholz. Bei sehr großen Fischgrätformaten bieten wir das Parkett auch in der mehrschichtigen Variante, beziehungsweise in der abgesperrten Version an. Die Verlegung auf Fußbodenheizung ist problemlos möglich. Das Fischgrät Parkett muss als Unterbau einen tragfähigen Estrich, oder alternativ einen stabilen Holzplattenunterboden als Belagsfläche haben. Nur eine Kantholzunterkonstruktion mit Abstand zwischen den Kanthölzern funktioniert nicht, da die relativ kurzen Fischgrätstäbe keine statische Funktion übernehmen können. Sie brauchen also eine vollflächige Ebene auf die das Fischgrät geklebt, genagelt, oder durch die Feder geschraubt werden kann. Vor 1900 und auch noch später, wurde das Fischgrätparkett auf Kantholzlage mit diagonal zum Raum aufgenagelten Brettern mit Nägeln befestigt. Sperrholzplatten in der heutigen Qualität und Form gab es damals noch nicht. Die größte Bausünde bei der Verlegung von Parkett wurde noch bis 1970 und weit davor, mit der Parkettverlegung in hochgiftigen Bitumenkleber praktiziert. Dies aber nur am Rande als Hinweis, falls sie unter ihrem eventuellen Altparkett schwarzen, nach Mottenkugeln riechenden Kleber finden sollten. Ihrer Gesundheit zu Liebe, sofort entfernen und entsorgen.

Trittschall unter dem Parkett

Das Thema Trittschall möchten wir hier beim Thema Parkett stellvertretend für Landhausdielen und Schlossdielen, aufgrund den stetig wiederkehrenden Fragen kurz erläutern. Wahrscheinlich aufgrund der heutzutage massenhaft üblichen, mit dem Untergrund verbindungfreien Verlegeart von Laminat gewohnt, denkt der Laie oft an eine Trittschallmatte direkt unter den Holzboden. Die Trittschalldämmung des kraftschlüssig auf den Unterboden  aufgebrachten Holzbodens befindet sich jedoch bauphysikalisch richtiger und auch effektiver unterhalb des Estrichs, oder der Holzunterkonstruktion. Dies meist in Form von z.B. Sterodur, Weichfaserplatten, Schüttung, Hanf- oder Kokosplatten usw.. Durch diese ursprüngliche Form der Trittschalldämmung tritt der, im Gegensatz zum lose liegenden Parkett sich ergebender „Trommeleffekt“  nicht auf und es werden wesentlich bessere Trittschallwerte erzielt. Beim Laminat mit Trittschallmatte gibt es sogar den „Klackereffekt“, welchen wahrscheinlich jeder schon gehört hat, wenn er/sie mit harten Sohlen ein solcher Boden schon begangen hat.

Parkett Impressionen